|
Mittlerweile im dritten Jahr betreut das Team der MedAix Sportberatung um Geschäftsführer Daniel Gier die Handballer aus Weiden in Fragen der Trainingssteuerung und sportmedizinischen Versorgung. Obligatorisch in der Vorbereitungszeit auf die kommende Spielzeit ist der Laktat-Leistungstest, der dem Trainer wichtige Informationen über den Leistungsstand seiner Mannschaft liefert.
Lukas Sparla (24), Kreisläufer und Leistungsträger im Team, ist zum zweiten Mal dabei und schildert seine Eindrücke wie folgt: “Treffpunkt war die 400 m Laufbahn im Gillesbachtal Aachen. Ausgestattet mit einer Pulsuhr ging es dann auch schon in die ersten zwei Runden bei einer lockeren Geschwindigkeit von 9 km/h. Es wurde merklich von Stufe zu Stufe die Laufgeschwindigkeit erhöht, stets unterbrochen durch das Fixieren des Pulses und die Entnahme der Blutprobe. Wurden in den ersten Runden noch etliche Späße gemacht und eifrig die Herzfrequenz verglichen, war man schon bald nur noch auf die eigene Laufarbeit konzentriert. Bis zum letzten Durchlauf bei einer beachtlichen Geschwindigkeit von 19 km/h hielten immerhin noch drei der Anfangs acht Spieler durch. Hier hieß es nur noch die schmerzenden Beine auszublenden und schon war auch der schwerste Part geschafft.“
Gökhan Giray, Mitarbeiter der MedAix Sportberatung und Leistungsdiagnostiker kennt die Mannschaft um Trainer Heckhausen: „In jedem Jahr erkennen wir aufgrund der Leistungsanalyse das Ausdauervermögen der Mannschaft. Natürlich sehen wir die Defizite, die durch die Pause nach der Saison entstanden sind, dennoch überraschen uns immer wieder Spieler mit guten Leistungen, da diese sehr konsequent ihre ´Hausaufgaben´ erledigt haben.“
Trainer Heckhausen hingegen bleibt realistisch: „ Die Leistungsunterschiede im Team sind groß. Bei jedem einzelnen Spieler werde ich vermehrt auf die persönlichen Entwicklungen in der Grundlagenausdauer wert legen müssen. Nach einer anstrengenden Saison haben sich wohl einige Spieler zu lange ausgeruht.“
Durch die professionelle Betreuung durch das MedAix-Team wurde die Bestimmung der individuell optimalen Trainingsbedingungen im Ausdauerbereich ermöglicht.
Die Kooperation soll im Sinne der Ziele in der kommenden Saison, wieder einen Platz ganz oben in der Tabelle zu erreichen, noch vertieft werden. „Nachdem ich mit den Spielern konsequent die Ausdauerleistungsgrenze verbessert habe, werden wir gemeinsam mit Daniel Gier die Schnelligkeit und Sprintfähigkeit mit einem Lichtschrankensystem analysieren und verbessern. Da werden alle nochmal gefordert sein“, freut sich Andreas Heckhausen auf die anstehenden Herausforderungen an ihn und sein Team.
|